Verknöchelt – was tun?

Sowohl beim Sport als auch im Alltag kann es passieren, dass man über den Außenrand des Fußes umknickt.

sprunggelenk

 

Beim „Umknicken“ (sogen. Supinationstrauma) kommt es zu einer Überdehnung der äußeren Bänder des Sprunggelenks. Drei Bänder, welche vom Wadenbein zum Sprungbein und zur Ferse ziehen werden über ihre Elastizität hinaus gedehnt und verursachen Schmerzen im Bereich des Außenknöchels. Es kommt zu Verletzungen der Faszien und manchmal sogar im Bereich des Knochens. Das Sprunggelenk kommt in eine Extremstellung, welche nur sehr schwer von alleine wieder in die zentrierte Position zurück geht. Durch die starke lymphatische Versorgung des Sprunggelenks, schwillt dieses auch rasch an und erschwert zusammen mit den Schmerzen das Abrollen über den gesamten Fuß beim Gehen.

Die PECH-Regel kann bei akuten Verletzungen helfen:

P – Pause

(hier gilt jedoch, dass man Bewegungen ohne Schmerzen durchführen kann und sogar soll, um den Abtransport der Schwellung sowie die Heilung zu fördern)

E – Eis

(dies sollte jedoch nicht zu kalt sein, da sonst die Nerven und Lympfgefäße beschädigt werden und sich dadurch die Heilung verlängert)

C – Compression

H – Hochlagern (und schmerzfrei Bewegen!)

Physiotherapie:

Bei der Behandlung werden schwellungsreduzierende Maßnahmen getroffen, die Faszien behandelt und das Gelenk wieder zentriert. Durch Übungen auf instabilem und labilem Untergrund wird das Zusammenspiel sowie die richtige Ansteuerung der Muskulatur wieder trainiert und somit ein weiteres Umknicken verhindert.

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